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Trockenmauerbau unter der Burgruine Freudenberg (Bad Ragaz)

Aktualisiert: 3. März

Bei einem Besuch der Burgruine Freudenberg oberhalb von Bad Ragaz wurde ich in den vorgelagerten Weinbergen auf eine Baustelle der Fa. Gemma Trockenmauerbau aus Glarus aufmerksam. Der Inhaber der Firma, Herr Stefan Spörri, ist ja im Burgenverein mit seinem sehr informativen Vortrag zum Erhalt von Trockenmauern bei der letzten Jahresversammlung (2023) bekannt geworden. Darüber hinaus ist er auch engagiert bei den Planungen zur Sanierung der Grenzmauer Mastrilser Alp / Hinteralp mit dabei.

Insofern ist dies vielleicht ein Anlass die Arbeit seiner Firma an der Burgruine Freudenberg ein wenig näher zu bringen. Das dortige Projekt, die Sanierung der Stützmauern in den steilen, südseitigen Hanglangen des dortigen Weinberges, ist ein privates Vorhaben, wird jedoch von öffentlicher Seite sehr unterstützt. So hat der Verein Pro Natura (SG) die Projekt-Führerschaft übernommen (link), wobei das Projekt von verschiedenen Trägern Co-finanziert wird. Es ist in drei Phasen aufgeteilt, wobei ab 2024 jedes Jahr eine Phase zur Ausführung kommt. Die Arbeiten wurden am 15. Januar gestartet und die ersten 195 m Trockensteinmauern werden aktuell durch die Fa. Gemma saniert. Das bisherige Gesteinsmaterial wird natürlich wieder verwendet, ergänzend kommen aber zusätzliche Steine aus einem Steinbruch bei Balzers (Li) zum Einsatz.

Ein wichtiger Aspekt bei dem Projekt, welches ja auf historischen Boden durchgeführt wird, ist die Beteiligung des archäologischen Dienstes von Sankt Gallen (link). Dieser wird während der Sanierungsarbeiten im Gelände angerufen, wenn es Funde im Boden gibt. Tonscherben, die gefunden wurden, können evtl. sogar der Römerzeit zugeordnet werden.

Neben der Sanierung der Trockenmauern werden parallel dazu diverse ökologische Aufwertungsmassnahmen umgesetzt.

Die folgenden Bilder sollen einen Einblick zum Stand der Arbeiten (Ende Febr. 2023) der Fa. Gemma geben.

S.R. - 29.02.2024

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